Das Zollamt

 
 


Das Zollamt ist gewissermaßen die Haupteinnahmequelle der Stadt. Im Gebäude befindet sich nicht nur die zuständige Zollbehörde und die Handelsbörse, sondern auch die Hafenverwaltung und die Hafenmeisterei.



Die Hafenmeisterei

Jedes an- und abfahrende Schiff ist dazu verpflichtet, sich bei der Hafenmeisterei zu melden. Dort zeigt man die Frachtpapiere, erhält seinen Liegeplatz und entrichtet die notwendigen Gebühren. Das geht übrigens so schnell oder so langsam wie in jedem anderen Hafen auch...

 

Die Hafenverwaltung
In der Hafenverwaltung kümmert man sich um den Zustand der Kanäle und Hafenanlagen, außerdem ist dort jedes Schiff mit Heimathafen Betis registriert



Blick von den Werften zum Zolltor

Das Zollamt
Das Zollamt selbst nimmt die von der Hafenmeisterei gemeldeten Schiffe in Augenschein und erhebt die notwendigen Frachtzölle.
Ohne Genehmigung dürfen nämlich weder Waren geladen noch gelöscht werden, und wehe dem, der sich dabei erwischen lässt! In einer freien Handelsstadt wird Schmuggel nicht unbedingt als Bagatelle gesehen.


Die Handelsbörse
Die Handelsbörse befand sich früher in der Ratshalle, doch da es im Kursgeschäft oft schnell gehen muss, verlagerte sie sich mehr und mehr ins Zollgebäude selbst. Schließlich erfährt man dort als erster von ankommenden Schiffen, einschließlich den Neuigkeiten aus aller Welt.
Findige Händler stellen manchmal sogar Meldeposten am Fluss auf, um auch hier noch einen Zeitvorteil zu erlangen.

Wie wichtig das Wissen um die neuesten Ereignisse sein kann, sieht man am Besten im Betiser Börsenblatt, dem "Handelspropheten".

Bereits am frühen Morgen herrscht in der Halle des Zollamtes reges Gedränge und Geschrei: Preise werden an die Tafeln geschrieben, Waren ge- und verkauft, das politische Tagesgeschehen diskutiert und der neueste Klatsch ausgetauscht. Hier trifft man immer mindestens einen Angehörigen jeder Patrizierfamilie an, der den täglichen Geschäften nachgeht.