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Meisterschaften
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Helios-Bote Nr. 34 - Heligonia im Utzganfieber Auch dieses Jahr, zum insgesamt 317.
Male, lud der Herzöglich Ostarische Utzganbund (HOUB) zum größten Utzganturnier
Ostariens, den Offenen Ostarischen Meisterschaften. Es ist nicht allein
die Aussicht auf die schmucke Ehrenscheibe, die Mannschaften aus ganz
Heligonia nach Ankur führte, zusätzlich können die besten Teams hier auch
Punkte für den Heligoniapokal sammeln. Drei Wochen wird das Spektakel
dauern, bei dem zuerst die jeweils besten zwei Teams aus vier Gruppen
bestimmt werden, die dann in Direktausscheidungsspielen bis zum Finale
gegeneinander antreten. In sämtlichen Utzganmetropolen herrscht
bereits großes Rätselraten um den kommenden Star des Turniers. Wird es
Ramon Maria Canonero von Sturm Betis, der mit seiner famosen Spieltaktik
in der letzten Saison für Furore sorgte, oder "Vollstrecker" Levoldér,
von Heldenmut Hüttstadt, der in der Tlamanischen Liga vor zwei Monden
sein 2431. Utz utzte? Ein weiterer heißer Favorit ist Wilbert von Dahnen,
der bei den Markgräflichen beinahe als Heiliger verehrt wird. Auch für
die weiblichen Zuschauer ist einiges geboten. So werden die Luch'nari
wieder in typischer Hochlandtracht antreten. Bei den üblichen Rangeleien
um die Scheibe sind tiefe Einblicke also nicht zu vermeiden. Freuen wir uns also auf die Eröffnungsfeier am 9.Tag des Heumondes, bei der Regentin Walluma von Ostarien höchstpersönlich den Beginn der Meisterschaften verkünden wird. Damit unsere Leser aufs Trefflichste informiert sind, möchten wir hier die teilnehmenden Mannschaften, sowie die Termine für die einzelnen Spiele auflisten:
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HB 35 Sturm Betis - Ostarischer Meister!!!! Nun sind sie also vorüber die 317. Offenen Ostarischen Meisterschaften. 3 Wochen lang traten die besten Mannschaften Heligonias gegeneinander an, um wiederum den Besten unter sich zu ermitteln. Und wahrlich, fast alle gaben sie ihr Bestes und fast alle spielten mit großer Sportlichkeit und zeigten sich von ihrer besten Seite. Wir können hier leider nicht auf jedes Spiel einzeln eingehen und beschränken uns in diesem Bericht vielmehr auf die interessantesten und prickelnsten Details. Alles andere möge der geneigte Leser bitte den Ergebnissen am Ende unserer Ausführungen entnehmen. Schon in den Vorrunden spielten sich
wahre Dramen ab und einige der Topfavoriten, konnten die in sie gesteckten
Erwartungen beileibe nicht erfüllen. Am drastischsten traf dies wohl auf
die Herzöglich-Ostarische Marinemannschaft zu, die gleich in der 1. Vorrunde
in Ihren schönsten Galauniformen von einem Unwetter überrascht wurde,
welches den Boden dermaßen in Matsch verwandelte, daß die Herrschaften
ständig damit beschäftigt waren, Flecken von Ihrer Bekleidung zu entfernen,
und somit Heldenmut Hüttstadt beinahe kampflos das Feld überlassen mußten.
Dieser Schock saß wohl zu tief und führte zum frühzeitigen Aus. Ebenfalls
nicht den Erwartungen gerecht wurden Krönung Escandra und Auswahl Ankur,
die sich vermutlich beide mehr um den Nachwuchs kümmern sollten. Das Viertelfinale stand ganz im Zeichen
wahren Sportsgeistes. So ist das Spiel Heldenmut Hüttstadt gegen Die Markgräflichen
als wahres Freundschaftsspiel zu sehen, was sich in allerhöchster spielerischer
Harmonie und einem beinahe Unentschieden äußerte. In einem großartigen
Feuerwerk der Utze, sorgte Canonero für das Ausscheiden Lindwurm Lodenburgs,
die überraschend Gruppenerste geworden waren. Doch nun zum Finalspiel, zu dem der Doge
von Betis persönlich angereist war und dem selbstverständlich auch die
herzögliche Familie beiwohnte. In einer großartigen Geste der Sportlichkeit
tauschten die Mannschaften ihre Wimpel: Der betiser mit der Aufschrift
"317. Offene Ostarische Meisterschaften -- Finale -- Sturm Betis - Luch'nari",
der luchnische ein traditionelles kariertes Stück Stoff. Dann begann das
Spiel, bei dem beide Mannschaften ihr Bestes gaben. Beide spielten hart,
offensiv, aber fair. Man hatte in jeder Hinsicht das Gefühl, daß diese
Utzganspieler allesamt zu Recht im Finale standen. Leider jedoch konnte
die luchnische Mannschaft diesmal ihre brillianten Taktiken nicht so richtig
zur Geltung bringen. Ramon Maria Canonero dagegen lief zu absoluter Höchstform
auf. Der zukünftige Spieler des Jahres gab in diesem Finale alles was
er konnte und setzte eine wunderschöne Attacke nach der anderen. Vollkommen
zu recht war das Publikum begeistert und die Stimmung phänomenal. Als
der Schlußpfiff fiel, dauerte es eine Weile bis die Betiser begriffen
hatten, daß sie Ostarischer Meister geworden waren. Zuletzt also noch einmal in der Schnellübersicht
die Ergebnisse der 317. Offenen Ostarischen Meisterschaften: |
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Gruppenplazierungen nach der 3. Vorrunde:
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Helios-Bote Nr. 35 - Luch'nari! ...hey, der Or-Bân ist schon wieder
aus, oder hat Cirmore das Faß eingetreten, ach es war schon leer, bleib
mal n bißchen vom Feuer weg, Kindra, du brennst schon, was ich eigentlich
den ganzen Abend fragen wollte, wo sind eigentlich Liam, Sean, und Llevin,
Parimawald? also da sind sie wirklich selber schuld und der Baron ist
auch dort? ach ja, wegen der Alfar, wär aber auch egal, finde ich, die
kriegen auch was zu trinken, Lauren, ich frage mich wirklich, wie Eure
Spezialattacke läuft, du kannst ja nicht mal grade laufen, zeig noch mal
die silberne Utzganscheibe vor, Uthcauth. Weggetan? Ach, damit sie nicht
im Feuer landet, na gut, Megis, ich glaube mit Tulberlate ist nicht mehr
viel anzufangen, Megis? Megis? die kann man auch schon vergessen, das
Milchlamm, was heißt da seit 47 Jahren nicht mehr so gut abgeschnitten
bei den Ostarischen Meisterschaften, Rathborne, du alter Zahlenschlauwolf,
trink mal schneller, du bist nicht zum Zählen hier und bleib mir vom Hintern
weg, Rathborne, so, dein Pech, schade, das Bier hätte ich lieber getrunken,
bist wohl neidisch, daß die Mädels in Ankur Lauren entführt haben, Mensch,
Rathborne, jetzt sei nicht eingeschnappt, hol mir lieber noch ein Bier,
nein, da bringt der Clanschief den neuen Or-Bân, Rathborne, halt mich
fest, mir wird auf einmal so anders... |
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