Mama Nelli und ihre Töchter   

Gesellschaft 
mit
Leidenschaft 

Musik, Tanz und Unterhaltung
Glücksspiel
4-Sonnen-Restaurant 
mit Betiser Fischspezialitäten
Räumlichkeiten 
für alle Gelegenheiten

Neue Stadt - Betis

 

 
  Das Betiser Nachtleben wäre ohne ihr Etablissement nicht denkbar: Speiselokal, Musik und Tanz, Glücksspiel, eine Badestube und andere angenehme Dinge...
Das Essen ist vorzüglich, besonders die Muscheln in Weißweinsoße genießen einen nahezu legendären Ruf. Bekannte und beliebte Künstler gestalten das wechselnde Abendprogramm, neben Darok und allen gängigen Glücksspielen können auch Utzgan- und Pferdewetten abgegeben werden.
 

Mama Nelli kennt nahezu jeden und ist über fast alles informiert, was in der Stadt vorgeht, Diskretion jedoch ist Ehrensache. Nicht-Betiser würden sie wahrscheinlich als "Dame mit zweifelhaftem Ruf" bezeichnen, doch bei den Leuten im Hafenviertel genießt sie derart Respekt und Ansehen, dass jede Herabsetzung ihrer Person einer persönlichen Beleidigung gleich käme.

Nelli ist zwar wie alle anderen auch auf ihren Vorteil bedacht, hat aber ein gutes Herz, was die Sorgen der kleinen Leute betrifft. Ihre Tür steht jedem offen, der Probleme hat, sei es, dass das Geld für die Miete fehlt, ein Konkurrenzstreit entbrannt oder eine Liebe mit Hindernissen verbunden ist. Jeder, dessen Angelegenheiten nicht durch eine Familie geregelt werden, kann sicher sein, bei ihr Hilfe und Zuspruch zu finden. Selbstverständlich ist es dem Betroffenen eine Ehre, Nelli bei passender Gelegenheit auch wieder einen Gefallen zu erweisen.

Die Töchter

Nellis "Töchter" sind ausgebildete Tänzerinnen, können Lesen und Schreiben und sprechen mehrere Sprachen. Die zahlreichen ausländischen Gesandten und Diplomaten, die sich in Betis aufhalten, machen dies erforderlich, denn schließlich gründet sich Mamas Erfolg darauf, allen Gästen die gewünschte niveauvolle Gesellschaft bieten zu können. So findet sich unter den Mädchen für jeden Geschmack die passende Wahl.
Entsprechend reiche Kunden lassen Mamas Damen auch zu privaten Anlässen ins Haus kommen. Aus diesem Grund besitzt Nelli einige geschlossene "Barcas" mit Vorhängen, so dass die Diskretion gewahrt bleibt. Niemand findet jedoch etwas dabei, wenn etwa zu einem Geschäftsessen Nellis Tischdamen anwesend sind, beweist dies doch Reichtum und Geschmack des Gastgebers.
Keiner zweifelt daran, dass die Töchter alles, was sie bei solchen Gesellschaften mithören, an Nelli weitergeben. Doch da Patrizier wie Diplomaten gleichermaßen an Details über ihre Geschäftspartner interessiert sind, profitiert Mama Nelli hier von beiden Seiten.

 

 
  Die Postfächer

Bei den Postfächern handelt es sich um eine unverzichtbare Einrichtung in Nellis Haus: Jeder, der mit einem anderen unerkannt in Kontakt treten möchte, hat hier die Möglichkeit, Nachrichten auszutauschen. Nelli nimmt Briefe entgegen und gibt sie an die betreffenden Personen weiter oder hinterlegt sie zur Abholung. Auf diese Art und Weise wurden schon geheime Allianzen geknüpft, Gefangene ausgetauscht, Diebesgut wiederbeschafft und vieles mehr. Und eines sei dabei deutlich gesagt: Mama Nelli würde niemals - wirklich niemals - einen Brief öffnen, denn darauf gründet sich das gesamte Vertrauen, dass sie bei der Unterwelt wie bei diversen halboffiziellen Organisationen genießt.
Diese Briefe erreichen immer ihr Ziel oder sie werden dem Absender zurückgegeben. Weiß Nelli nicht, wie man an den Empfänger herankommen kann, so kennt sie zumindest jemanden, der es weiß. Der genaue Aufbau ihrer Postfächer bleibt jedoch ihr Geheimnis.
 
 

 

 
  Mama Nelli im Stadtgeschehen

Helios-Bote Nr. 28 - Stadtgeschehen

Die in ganz Betis bekannte Mama Nelli forderte über ein Rundschreiben, welches jedes Stadtratsmitglied in den letzten Tagen erreichte, die Verlängerung der Sperrstunde, was doch allen, den Besuchern als auch der Betreiberin der Taverne zugute kommen würde. Reaktionen sind jedoch bisher ausgeblieben.

 

 
  Helios-Bote Nr. 41 - Am-Armi-Skizze aufgetaucht

Lange war eine geheime Modeskizze des bekannten Betiser Schneidermeisters Georg am Armi verschwunden und erst kürzlich auf dem Konvent der schönen Künste von einem zwielichtigen Kerl entdeckt und gestohlen worden. Gerüchten zufolge befindet sich auf der Skizze ein unglaublich schöner, wirklich grandioser Gehrock, ganz in der gewohnt hohen Qualität des Meisters. Große Verwirrung machte sich nach dem Diebstahl breit und niemand wusste, was genau mit der Skizze geschehen war und wohin sie gebracht wurde. Doch jetzt kam es zur glücklichen Überraschung: Den Dogen erreichte ein Brief von Mama Nelli, welche sich auf dem Konvent persönlich dafür eingesetzt hatte, diese wertvolle Skizze für den Besitzer und die öffentliche Modewelt zu sichern und sie nun dem Oberhaupt der Stadt zu überantworten. Der Doge übergab die Skizze dem Großen Rat, welcher entschied, das Kunstwerk dem Herrn Georg am Armi zurückzugeben. Der Rat sprach in einer öffentlichen Sitzung der ehrlichen und verdienstvollen Mama Nelli den Dank der Stadt Betis aus.