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Lieder aus und über
Betis |
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| Betis, du
wunderbare Stadt
1. In ihr, da kann man alle Dinge finden,
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die man nur will :
In ihr, da kann man sich auf ewig binden,
:
wenn eine will :
In ihr, da kann man auch sehr schnell
verschwinden, :
wenn jemand will :
In ihr, da kann man alles wieder finden,
:
sofern man will :
Betis, Betis, du wunderbare Stadt!
Betis, Betis, du wunderbare Stadt,
da wo ein jeder seine Finger in den
Beuteln andrer hat,
du wunderbare Stadt, da wo ein jeder
Beutel hat!
Wahlweise (Hafenviertel-Variante):
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2. In ihr, da darf man jede Dummheit
machen, :
wenn man es kann :
In ihr, da darf man über Prinzen
lachen, :
soviel man kann :
In ihr, da muss man auch sein Geld
bewachen, :
solang man kann :
In ihr, da kann ein jeder sein Glück
machen, :
auch mit Gesang :
Betis, Betis, du wunderbare Stadt!
Betis, Betis, du wunderbare Stadt,
da wo ein jeder seine Finger in den
Beuteln andrer hat,
du wunderbare Stadt, da wo ein jeder
Beutel hat!
Da wo der Doge seine Finger in den Beuteln
aller hat,
du wunderbare Stadt, da wo fast jeder
Finger hat! |
| Omertá
- die Betiser Gesetze
1. Im Kanal, da schwimmt eine Leiche,
jeder kennt sie und weiß auch,
wer es war.
Denn er hatte zuviel gesehen
und wurde zur Gefahr.
3. Giorgios Laden, der wurde verwüstet,
kein Regal und kein Schemel blieben
heil.
Denn er hatte die Frist übersehen
und bezahlt nun doppelt seinen Teil.
5. Carlos Fall wird heute verhandelt,
denn er hat mal wieder was geklaut.
Die Familie stellt den Advokaten,
und die geladenen Zeugen rufen laut: |
2. Bei den Werften, da brennen noch
Laternen,
viele Kisten verschwinden in dem Boot.
Denn bei Nacht hat das Zollamt geschlossen
und die Wächter leiden keine Not.
4. Ein Gesandter wollte verhandeln,
ein Vertrag soll unterzeichnet sein.
Doch man findet brisante Dokumente,
und er entscheidet ab jetzt nicht mehr
allein.
Refrain:
Nein, Herr Hauptmann, wir haben nichts
gesehen,
nein, Herr Hauptmann, wir haben nichts
gehört,
ach, Herr Hauptmann, es ist doch nichts
geschehen
und es hat sich auch keiner beschwert. |
| Eiland
im Sonnenschein
1. Dies ist das Eiland im Sonnenschein,
wo die Betiser Bürger woll'n glücklich
sein.
Ich hab' schon manches Land bereist,
nur dieses Eiland ist nie vereist.
3. Ich seh' Matrosen und Hafenarbeiter,
Soldaten, Händler und Reiseleiter.
Ich seh' sie grinsend Dukaten zählen,
und möchte gern wissen, wem die
nun fehlen!
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2. Morgens, wenn der Tag anbricht,
leuchtet glücklich mein Gesicht.
Ich schlief auf einem Bettgestell,
in einem neuen Fünf-Sonnen-Hotel.
4. Ich fürcht, es kommt sehr bald
der Tag,
wo ich zurück nach Betis mag.
2000 Bürger auf einem Bein,
diese Insel ist schrecklich klein.
Refrain:
Oh, Eiland im Sonnenschein,
Herzog-Uriel II-Atoll: Hier allein
Kann man glücklich sein!
Ja, der Strand ist schön, doch
rappelvoll! |
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| Die
Resonanzen
1. Zu Betis war's auf 'nem Convent -
Man hatte wieder mal gepennt:
Ein wichtig Bild plötzlich verschwand
Vor allen Leuten - allerhand!
Die Wachen ließen niemand fort,
Durchsucht wurde der ganze Ort,
Vom Keller bis zum Dachgeschoß
-
Ei, wie war das Chaos groß!
Und die Gelehrten, die suchen Resonanzen,
Anstatt im ganzen Haus 'rumzutanzen.
Denn mit den eben erwähnten Resonanzen
Bringt man das Bild zurück, und
zwar ganz flott!
3. Und eine Holztür war verschlossen
Die Magier waren nicht verdrossen
Man zückte Bleistift und Papier:
"Ganz theoretisch krieg' ich dir!"
Mit einem Brummkreisel als Test
Stellt man die Resonanzen fest.
Hochwissenschaftlich war dann klar:
Der Holzwurm war schon vorher da!
Und die Gelehrten, die suchen Resonanzen,
Die Tür eintreten Sie sich verbeten!
Mit theoretisch korrekten Resonanzen
Öffnet auch diese Tür - theoretisch!
5. Zu Bette sind nun alle Gäste,
Doch die Gelehrten suchen feste
Nach irgendeiner Resonanz.
Nach welcher weiß keiner so ganz.
Um sich den Abend zu versüßen
Läßt man den Meth recht
reichlich fließen;
Und die Gelehrten, die wir kennen,
Sollte man nun Gefüllte nennen!
Und die Gelehrten, die suchen Resonanzen
Am nächsten Morgen Bleibt nicht
verborgen
Sie fanden Nachts ein Paar von starken
Resonanzen
Zwischen dem süßen Meth
und dem Gehirn!
Cestric van Kenn-Dallir
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2. Mit Kreide wird ein Tisch verziert
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Der Gastgeber laut lamentiert!
Die Resonanz man erst einfängt,
Per Spiegel zu 'ner Skala lenkt.
Es wird heftig philosophiert
Wie man sie denn interpretiert
Manch Zuhörer, der leicht pikiert
Hätt' sie am liebsten interniert!
Und die Gelehrten, die suchen Resonanzen,
Und nach vier Stunden Ist's überwunden.
Man freut sich über die klaren
Resonanzen,
Da öffnet sich die Tür: Hey
Leute, wo bleibt ihr denn, wir haben die Bilder schon längst!
4. Hat's also ein Gelehrter nun
Mit einem neu'n Problem zu tun
So wird es nicht nur anvisiert,
Sondern gleich generalisiert!
Ganz allgemein such man fürdem
Die Resonanz für das Problem;
Hat man die Resonanz erkannt
Ist jegliches Problem gebannt.
Und die Gelehrten, die suchen Resonanzen
Problematistisch, Fast masochistisch!
Doch die allgemeine Such' nach Resonanzen
Ist zwar erstrebenswert, doch dauert's
lang!
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| Pefferinsel-Räggä
Refrain:
Wir waren auf der Insel, der Insel,
der Insel,
wir waren auf der Insel, da wo der
Pfeffer wächst.
1. Die Wellen kamen übers Deck,
die Wolken zogen schnell,
der Himmel, der war dunkelgrau,
doch unsre Haut war hell.
3. Der Herr Baron die Fahne nahm
und in den Sand sie steckt.
Er sprach: "Wir haben für das
Reich
dies Eiland hier entdeckt!"
5. Die Eingebornen warn sehr nett
und schwarz im Angesicht,
sie tanzten gern und tranken viel,
vertragen haben sie's nicht.
7. "O großer Forscher, der du
bist",
so lachten alle laut.
"Du hast für unser Reich entdeckt
eine Handvoll Pfefferkraut!!"
9. Denn navigieren kann er nicht,
weil er kein Seemann ist.
Doch der Baron sehr glücklich
schaut,
gelungen ist die List! |
2. Jens-Hendrik, unser Kapitän,
der hat den sechsten Sinn,
der steuerte uns nach Gehör
zur Pfefferinsel hin.
4. "Vivat hoch, der Herr Baron!"
So riefen alle laut.
Dann suchten wir die Insel ab:
Wo war das Pfefferkraut??
6. Jens-Hendrik steckt die Farbe weg
und wäscht sie vom Gesicht
und nimmt die Blumen aus dem Haar.
Der Baron, der merkt es nicht...
8. Jens-Hendrik denkt sich seinen Teil
und schnuppert in den Wind:
"Ach, so ein Scheiß, daß
ich nicht weiß,
wo wir gelandet sind..."
10. Und keiner fände, wenn er wollt,
zur Insel wieder hin.
So ist die Hand voll Pfefferkraut
nun wirklich kein Gewinn!
Findabair, Bardin aus
Angaheym |
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