Helios-Bote 28 - Waffenschmied
Paralos Ehrgrecht (1.Helios n.A.III 26)
Zum Bürger des Monats wurde der
hochgeachtete Betiser Waffenschmied Paralos Ehrgrecht ernannt. Seine
mehr als nebensächliche Beschäftigung mit dem Theater, so begründete
die Jury, mache ihn zu einem besonders wichtigen Bürger der Stadt,
welcher das hiesige Lebensgefühl verkörpere wie kaum ein Zweiter.
Der aktuelle Anlaß seiner Wahl sind sicherlich seine überzeugenden
Auftritte in dem beliebten Stück "Tod eines Darianischen Händlers".
Ehrgrecht zeige, so führte die Jury weiter aus, daß in Betis die
Kultur allgegenwärtig sei und alle Bürger sich am kulturellen Leben
der Stadt beteiligen könnten. Der Waffenschmied freute sich über
die Wahl zum Bürger des Monats und ließ verlauten, dies sei eine
Bestätigung für ihn, sich auch als Laie an der großen Kunst versuchen
zu können.
Helios-Bote 30 - Stadtgardistin
Mirella (1.Xurl n.A.III 27)
Im Monat des Wahlkampfes, der Stadtratswahl
und der damit verbundenen Schwierigkeiten erhob die Jury die Betiser
Stadtgardistin Mirella zur Bürgerin des Monats. Sie habe, ganz besonders
bei den Tumulten als Reaktion auf die Entführung des Opernsängers
Pavo Rothner, ihr Möglichstes getan, um die öffentliche Ordnung
in der Stadt zu bewahren. Ihr pflichtvolles Verhalten hat ebenso
dazu beigetragen, einen Fall der Korruption in den Reihen der Stadtgarde
aufzudecken. Völlig überrascht war sie von ihrer Ernennung zur Bürgerin
des Monats aber wohl nicht. So stand, dank ihrer Verdienste, schon
am 23. Tag des 1. Xurl eine Beförderung an.
Helios-Bote 31 - Kapitän
Lionel Cesante (2.Saarka n.A.III 27)
Die Ehrung zum Bürger des Monats
fiel in diesen Tagen auf den Kapitän Lionel Cesante, unter dessen
Kommando mehrere Schiffe zu Beginn des zweiten Saarka den Hafen
von Betis verließen, um für Recht und Ordnung in dem Streit um das
Herzog-Uriel II.-Atoll zu sorgen. Er wird damit auch stellvertretend
für all die Betiser Seeleute und Soldaten geehrt, welche sich gegen
die Telnaronische Aggression engagieren. Der erfahrene Stratege
Cesante sei sich bewußt, welche Verantwortung auf ihm laste, so
Stadtrat Berthold Seferin, aber er werde die Aufgabe sicherlich
excellent zu lösen wissen. Ordentlich verliehen kann ihm die Auszeichnung
allerdings erst bei seiner Rückkehr werden, welche, so hoffen wir
alle, nicht zu lange auf sich warten läßt.
Helios-Bote 32 - Amtsdirektor Winkelbrecht (1.Poena
n.A.III 27)
Der Titel Bürger des Monats wurde
dieses Mal Amtsdirektor Winkelbrecht vom königlich heligonischen
Liegenschaftsamt verliehen. Seine profunden Kenntnisse des heligonischen
Rechts halfen entscheidend, die Streitfrage um das Herzog-Uriel
II.-Atoll friedlich und gerecht zu lösen. Um ihm den Titel zu verleihen
und als weitere Anerkennung seiner Taten wurde er fürderhin in den
Stand des "Betiser Bürger im Sonderstatus" erhoben. Die Ehrung wurde
im Großen Rat der Stadt vollzogen.
Helios-Bote 33 - Fürst Waldemar
von Drachenhain
Die Ehrung zum Bürger des Monats
fiel in diesen Tagen auf Fürst Waldemar von Drachenhain. Da seine
Durchlaucht unsere schöne Stadt mit einem solch erfreulich ausgedehnten
Besuch beehrte und die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen
Betis und dem Fürstentum noch weiter augebaut wurden.
Helios-Bote 34 - Ramon Maria
Canonero
Die Ehrung zum Bürger des Monats
fällt dieses Mal auf Ramon Maria Canonero, den Kapitän der Betiser
Utzganmannschaft "Sturm Betis". Seine überragende Technik im Zusammenspiel
mit dem vorbildlichen Zweikampfverhalten und die grandiose Spielübersicht
machen ihn zu einem der komplettesten Utzganspieler der Gegenwart.
Er ist maßgeblich verantwortlich für das schön anzusehende und auch
effektive Spiel von "Sturm Betis". Aber er ist nicht nur ein hervorragender
Spieler, er ist gleichermaßen ein überaus beliebter Bürger der Stadt,
ein volksnaher Held.
Helios-Bote 35 - Ritter
Ramon Maria Canonero
Abermals wird in diesem Monat Ritter
Ramon Maria Canonero, Ehrenkapitän der Ostarischen Marine, zum Bürger
des Monats ernannt. Er erwies sich bei den Offenen Ostarischen Utzganmeisterschaften
als wahrer Held des Utzgansportes und ist nach diesem grandiosen
Turnier wohl auch der zukünftige Utzganspieler des Jahres. Er führte
seine Mannschaft "Sturm Betis" zum Titel und wurde von Herzog Angilbert
I. von Ostarien nach dem Turnier zum Ritter Ostariens geschlagen
und erhielt außerdem den Rang eines Ehrenkapitäns der Ostarischen
Marine.
Helios-Bote 36 - Abt Ceridian
Aegidio von St.Aluin
Als Bürger des Monats darf sich
in diesen Tagen Abt Ceridian Aegidio von St.Aluin bezeichnen lassen.
Seine aufopferungsvolle Mühe den Betiser Bürgern die Beichte abzunehmen
und somit die V. Pacellus´sche Kundtuung zu erfüllen bewog die Jury
zu seiner Auszeichnung. Für einen Kommentar stand er leider wegen
seiner ausfüllenden Dienste nicht zu Verfügung.
Helios-Bote 37 - Uhrmacher
Horatio Brock
Zum Bürger des Monats wurde der
Betiser Uhrmacher Horatio Brock gekürt. Die Jury beurteilte seine
Arbeit als herausragend und einmalig in ganz Heligonia. Dies gelte
jedoch nicht nur für seine Produkte, sondern auch für die Person
Horatio Brock. Besonders die immer wieder bahnbrechenden Erfindungen
aus dem Hause Brock konnten die Jury überzeugen. Der Geehrte meinte
zu der Auszeichnung sichtlich überrascht: "Ähm, ja, ja. Schön, schön.
Das äh ... wunderbar, ja, ja!"
Helios-Bote 38 - Harald
Schönefonte
Harald Schönefonte wurde dank seines
Platz 1 Erfolgs "Wo ist der Teemon?" von der Jury zum Bürger des
Monats gewählt. "Der professionelle Betiser Unterhaltungskünstler
Schönefonte erreicht mit einem ostarischen Thema sogar die Menschen
auf dem Herzog Uriel II-Atoll. Diese kulturverbindende Leistung
wollen wir mit der Ernennung zum Bürger des Monats honorieren",
so ein Mitglied der Jury. Schönefonte bedankte sich bei der Jury
und bei seinem geliebten Publikum mit einem dreifachen "Hossa!".
Helios-Bote 39 - Pacellus,
Primus der Ceridischen Kirche
Zum Bürger des Monats wurde von
der Jury der Primus der Ceridischen Kirche, seine Heiligkeit Pacellus,
ernannt. Seine Rede vor dem Großen Rat, so die Juroren, sei inspirierend
und von Bedeutung für jedermann, egal welchen Glaubens, gewesen.
Dieser Mann, so weiter in der Begründung, trage den Glauben des
Friedens und der Versöhnung in sich wie kaum jemand sonst. Und außerdem
schätze er die Betiser Kultur, wie es sich in seiner Begeisterung
vom Theater der Stadt zeigte.
Helios-Bote 40 - Vincent
Battista Corvese
Am 28. Tag des 2. Xurl wurde Vincent
Battista Corvese von seiner durchlauchtigsten Majestät Helos Aximistilius
III als neuer Doge von Betis vereidigt. Aufgrund dieses für die
Stadt so außerordentlich wichtigen Ereignisses, so die Jury in der
Begründung, habe die Wahl zum Bürger des Monats gar nicht anders
ausfallen können. Der Doge bedankte sich für diese Auszeichnung
und bekräftigte seine Absicht, die erfolgreiche Politik seines Vaters
und Amtsvorgängers fortzuführen.
Helios-Bote 41 - Tourdirektor
Johannes-Marius Weiß
Der Generaldirektor der Gesellschaft
der Tour von HeligoniaTM, Johannes-Marius Weiß, wurde zum Bürger
des Monats ernannt. Für die erfolgreiche Durchführung dieser grandiosen
Landesrundfahrt, welche das ganze Königreich begeistert hatte, habe
sich der Generaldirektor diese Ehrung mehr als verdient, so die
Jury. Gleichzeitig soll damit auch den zahlreichen ehrenamtlichen
Helfern und Teilnehmern der Tour gedankt werden. Johannes-Marius
Weiß freute sich über die Anerkennung seiner Arbeit und dankte vor
allem den Zuschauern, die sich so für dieses Spektakel begeistert
hatten.
Helios-Bote 42 - Bannkreuzler
Valerianus
In diesem Monat geht die Auszeichnung
an den Bannkreuzler Valerianus, welcher vor kurzem in Betis eine
wohl wegweisende Rede über die Bedeutung des ceridischen Glaubens
hielt. Seine Rede, so die Jury, trage maßgeblich zu einem besseren
Verständnis des ceridischen Glaubens bei und stärke damit Bestrebungen,
ein gemeinsames Miteinander zwischen den Anhängern verschiedener
Religionen möglich zu machen.
Helios-Bote 43 - "Der unbekannte
Fernwanderer"
Zum Bürger des Monats wurde von
der Jury diesmal "Der unbekannte Fernwanderer" ernannt. Damit, so
die Juroren, solle symbolisch die zunehmend in Vergessenheit geratene
aber nichtsdestotrotz wunderbare Institution der Fernwanderei geehrt
und jedermann dazu ermuntert werden, selbst einmal auf Wanderschaft
durch die Heligonischen Lande zu ziehen.
Helios-Bote 44 - Maurizio
del Pontanella
In diesem Monat wurde Maurizio
del Pontanella von der ehrenwerten Jury zum Betiser Bürger des Monats
ernannt. Der Inhaber und Geschäftsführer von "Maurizios Tuchboutique"
habe es trotz der Schwierigkeiten und Tumulte bei der Anlieferung
der neuen Stoffkollektionen (wie die Betiser Tribüne in ihrer vergangenen
Ausgabe berichtete) geschafft, einen kühlen Kopf zu bewahren und
mithilfe der Stadtwache die zwischenzeitlich kritische Situation
unter Kontrolle zu bekommen. Auch die vorübergehende Konfiszierung
der Tuchkollektionen habe für den Verkauf in den darauf folgenden
Tagen, also nach Beruhigung der Geschehnisse, kei-ne negativen Auswirkungen
gehabt. Die Jury betonte ausdrücklich die herausragende merkan-tile
Tüchtigkeit des Geehrten als ein Hauptmotiv für seine Ernennung.
Helios-Bote 45 - Wunderkind
Bonifazio
Zum Bürger des Monats wurde von
der Jury das Wunderkind Bonifazio ernannt. Seine musikalischen Qualitäten
seien allgemein bekannt, so die Juroren, aber besondere Würdigung
verdiene Wunderkind Bonifazio, weil es endlich eine neue Probe seines
Talents ("Jucheisasa!") der Öffentlichkeit zugänglich gemacht habe.
Der Preisträger zeigte sich in einer ersten Reaktion gerührt und
widmete sein neues Lied dem darniederliegenden Bischof Ceridian
Aegidio.
Helios-Bote 46 - Bischof
Ceridian Aegidio
Die Jury entschied in diesem Monat
Bischof Ceridian Aegidio zum Bürger des Monats zu ernennen, um damit,
so der Wortlaut, "die Solidarität und Verbundenheit der Betiser
Bürger auszudrücken." Auf diesem Wege wünsche die Stadt Betis dem
Bischof eine schnelle Gene-sung und alles Gute für die kommenden
Wochen. Die Entscheidung der Jury wurde allerorten mit großer Zustimmung
aufgenommen.
Helios-Bote 47 - Händler
Fabrizius Gutknecht
In diesem Monat entschied die Jury,
den Betiser Händler Fabrizius Gutknecht, Ruhe er in Frieden, post
mortem zum Bürger des Monats zu erklären. Mit seiner selbstlosen
Tat, das eigene Leben für das eines anderen zu opfern sei er ein
leuchtendes Beispiel für alle Betiser Bürger. Diese Tat, so betonte
die Jury, solle einem Jeden, unabhängig vom Glauben, zu denken geben.
Helios-Bote 48 - Fährleute
Frantz Moorsdorf und Eusebio Caletti
In diesem Monat wurden sogar zwei
herausragende Personen zu Bürgern des Monats erklärt. Die Jury entschied
sich, den Lindfurter Fährmann Frantz Moorsdorf sowie seinen Betiser
Kollegen Eusebio Caletti für ihr heldenhaftes Verhindern eines Fährunglückes
auszuzeichnen. Das Unglück wäre beinahe geschehen, als die "Anwara
II" von Lindfurt kommend einen Teil des ceridischen Pilgerzuges
nach Betis übersetzte und fast mit der entgegenkommenden Betiser
Fähre kollidierte. "Nur das geistesgegenwärtige, unglaublich schnelle
und geschickte Handeln der beiden Fährmänner," so die Jury, "verhinderte
eine furchtbare Katastrophe." Dafür, so war sie sich einig, hätten
die beiden Männer die Auszeichnung mehr als verdient.
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