Die Akademie der Schönen Künste Wappen?? Motto?

Malen und Zeichnen
Musik
Tanz
Architektur
Mode und Textilien
(Feinmechanik?)
Hab ich was vergessen?
 
 

Amtierender Rektor: Giacomo Passone 
Vorsteherin: (Sylvia Koch)

 
  Die Akademie, gelegen am äußeren Rand der Stadt, um den Künstlern die nötige Ruhe für ihr Schaffen zu erlauben, wurde im Jahre 3 n.A.III gegründet. 
Zuvor waren in Betis zwar schon verschiedene Kunstschaffende ansässig, allerdings ohne viel miteinander zu arbeiten. Diese schlossen sich eines Tages zusammen, um gemeinsam in Form einer Akademie den Nachwuchs zu fördern -- und natürlich ihren eigenen Bekanntsheitsgrad. 
Um allerdings den Ideen der zukünftigen Maler, Modeschöpfer, Musiker usw. nicht zu viele ungewollte Grenzen zu setzen, wurde absichtlich auf Bürokratie und übertriebene Ordnung innerhalb der Akademie verzichtet. So sind die Angehörigen der Akademie entweder Künstler oder deren Angestellte. Hierarchie und Standesbewusstsein sind hier Fremdwörter, so dass es zwar einen Vorsteher gibt, darunter aber beginnt schon das kreative Durcheinander. Aus diesem Grund existieren auch keine Fakultäten, sondern nur Gruppen oder einzelne Personen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. 

Die Akademie besitzt heute eine kleine Villa am Rande der Stadt, in welcher die meisten Seminare abgehalten sowie Modenschauen und Ausstellungen gezeigt werden. Für repräsentativere Gegebenheiten - wie zum Beispiel die Abschlussmodenschau der Schneider - werden natürlich größere und prächtigere Örtlichkeiten von der Stadt zur Verfügung gestellt. Außerdem finden viele Seminare und Zeichenstunden auch an anderen Orten statt, ganz wie es den Gönnern der Akademie genehm ist.
 

Der Rektor

Der Rektor kümmert sich hauptsächlich um die Außenrepräsentation sowie die Verbindungen zum Stadtrat. Es ist üblich, dass er gar nicht in der Akademie anzutreffen ist, sondern vielmehr an Sitzungen des Großen Rates teilnimmt, um sicherzugehen, dass auch genügend Gelder im nächsten Jahr fließen werden. 
Der Name des derzeitigen Rektors ist Giacomo Passone, ein schon etwas älterer Schneidermeister, selbst aber nicht mehr in dem Metier aktiv (Zitat: "Die Leute von heute ziehen sich doch Sachen an, die hätte ich nicht mal zum Kanaltauchen benutzt. Die verstehen meine Kunst ja gar nicht mehr.") Deshalb hat er sich auf den Posten des Rektors zurückgezogen und unterhält ausgezeichnete Verhältnisse zu den meisten der Betiser Patrizierfamilien, was der Akademie viele Gönner und damit viel Geld eingebracht hat.
 
 

Der Vorsteher

Die eigentlichen Geschäfte der Akademie, also die Organisation von Ausstellungen und Konventen, die Anwerbung von Dozenten und Studenten etc., leitet der Vorsteher. Er ist sozusagen der Chef im Haus und hat das Sagen. Es gibt festangestellte Dozenten und Gastdozenten für die verschiedensten Fachrichtungen, ganz nach dem Gusto des Vorstehers, der Studenten und (vor allem) der Geldgeber. 
 
 

Der Akademierat

Wenn es etwas zu besprechen gibt, wird das mit dem Vorsteher oder in Ausnahmen mit dem Rektor ausgemacht. Einmal im Semester trifft sich außerdem der Akademierat, eine Vollversammlung aller Dozenten sowie (typisch Betis) Studentenvertreter. Dieser Akademierat ist aber die meiste Zeit damit beschäftigt, sich gegenseitig für die hervorragende Arbeit zu loben und den neuesten Tatzelfelser Honigmeth zu kosten. Wirklich wichtige Dinge werden selten besprochen. Schließlich gibt es in Betis ja auch genügend Gönner. Und solange es Gönner gibt, gibt es auch keine Probleme. Meistens zumindest. 
 
 

Gönner und Mäzene

Nicht selten bezahlen nämlich die Betiser Patrizierfamilien die Jahresgehälter der Dozenten. Da kann es dann schon einmal vorkommen, dass die Jahresabschlussarbeit der Malklasse ein Familienportrait der Familie Corvese ist. Die eher unsichere Finanzierung und schwierige langwierige Planung hat es deshalb auch seit jeher verhindert, dass sich Fakultäten gebildet haben. 
 
 

Dozenten und Gäste

Malerei und Grafiken: Jantiff Gilvenlohe, einer der bekanntesten Künstler aus Betis
Feinmechanik: Horatio Brock, bekannter Uhrmacher 
Malerei: (Susanne Schlott)
Architektur: (Andreas Reicke)
Techniken der Malerei: (Thomas Konrads) 
Tanzkunst: Magistra Findabair U'Mad, Bardin
Musik: (Arnulf Breuer) 
Mechanik: Magister Hannes Reichenbach
(...) 
 
 

Prominente Abgänger

Bekannte Abgänger der Akademie sind die Modeschöpfer Georg am Armi, Juup Cannal und Arl von Lagerfels, das Dreigestirn der Betiser Modewelt. 
Das Wunderkind Bonifazio nahm an der Akademie seine ersten Gesangsstunden (bevor dieser verwöhnte Bengel dann einen Privatlehrer haben wollte, weil seine Mitschüler ihn wegen seiner hohen Stimme immer gehänselt haben).

 

 
 
Die Akademie im Stadtgeschehen

Helios-Bote Nr. 28

‚Wundervoll' war wohl eines der am meisten gebrauchten Worte, als am sechsten Tag des 1.Helios im großen Saal der Ratshalle eine Vernissage von Betis' wohl begabtestem Künstler Jantiff Gilvenlohe eröffnet wurde. Waren zur Eröffnung nur hohe Gäste geladen, so können die gemeinen Bürger der Reichsstadt die Ausstellung noch bis zum 18.Tag des 2.Helios besuchen. 
 

Helios-Bote Nr. 30

Bestaunt wurde in den vergangenen Wochen die fertiggestellte Brazachfeste. Trotz des wohl unanfechtbaren Nutzens des Bauwerks wurde vor allem aus Künstlerkreisen Kritik laut. So urteilte Arl von Lagerfels: "Groß und häßlich."

Helios-Bote Nr. 37 

Glanzvoll war die Präsentation der Sommermode von den abgehenden Studenten der "Akademie der schönen Künste zu Betis". Auch Georg am Armi zeigte sich erstaunt von der vorzüglichen Qualität der Arbeiten: "Erstaunlich!" 

Bei der Gründungsfeier der Universität zu Cambrück übergab Vincent Battista Corvese im Namen der Stadt Betis feierlich ein von Jantiff Gilvenlohe angefertigtes Wappen an den Lordkanzler der Universität. Auch der anwesende Dekan der Academia Rei Praeheliotica, Rasmus Adastrasus, erhielt ein solch meisterliches Werk für die erst vor kurzem in Idyllie gegründete Akademie.
 

Helios-Bote Nr. 41 - Am-Armi-Skizze aufgetaucht

Lange war eine geheime Modeskizze des bekannten Betiser Schneidermeisters Georg am Armi verschwunden und erst kürzlich auf dem Konvent der schönen Künste von einem zwielichtigen Kerl entdeckt und gestohlen worden. Gerüchten zufolge befindet sich auf der Skizze ein unglaublich schöner, wirklich grandioser Gehrock, ganz in der gewohnt hohen Qualität des Meisters. Große Verwirrung machte sich nach dem Diebstahl breit und niemand wusste, was genau mit der Skizze geschehen war und wohin sie gebracht wurde. Doch jetzt kam es zur glücklichen Überraschung: Den Dogen erreichte ein Brief von Mama Nelli, welche sich auf dem Konvent persönlich dafür eingesetzt hatte, diese wertvolle Skizze für den Besitzer und die öffentliche Modewelt zu sichern und sie nun dem Oberhaupt der Stadt zu überantworten. Der Doge übergab die Skizze dem Großen Rat, welcher entschied, das Kunstwerk dem Herrn Georg am Armi zurückzugeben. Der Rat sprach in einer öffentlichen Sitzung der ehrlichen und verdienstvollen Mama Nelli den Dank der Stadt Betis aus. 

Helios-Bote Nr. 41 - Die Geschehnisse beim Konvent der schönen Künste